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Auf diese Ausgaben können Sie sich freuen!

März 2012

Zeit mit sich allein (Beate Gläfke)
Das Leben entrümpeln (Frank Mader)
Warum tue ich trotz besseren Wissens das Falsche? (Martin Wörz)
Von der Unmöglichkeit vor sich selbst davonzulaufen (Angelika Rieber)

April 2012

Was bedeutet mir, dass Jesus am Kreuz starb? (Katrin Schneidenbach)
statt resignieren - hoffen (Sven Tiesler)
Warum es besser ist mit anderen zu reden als über sie (Thomas Röder)
Wer ist mein Nächster? (Dr. Iris Bollerhoff)
Tolerante Gesellschaft - Jesus allein? (Ingrid Heintz)

Mai 2012

Ja, ich singe gerne! Warum? (Martin Wörz)
Wie, wo, wann ich mit Gott rede? (Thomas Röder)
Christen und Jugen - wie verbunden? (Katrin Schneidenbach)
Kann ein Mensch "Glauben" lernen? (Beate Gläfke)

Juni 2012

Warum gehe ich zum Gottesdienst? (Thomas Mozer)
Alles Liebe oder was? über die Ehe (Frank Mader)
Christliches Handeln in wirtschaftlichen Zwängen (Ingrid Heintz)
Wie, wo, wann kann ich Gott begegnen? (Sven Tiesler)

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Vorschau um Arbeitstitel handelt.

 

 

Die "für heute" - Ausgaben im Februar 2012

Christsein im Beruf (Beate Gläfke)

Bei einer Talkshow erzählte eine Frau, dass sie Opfer einer Geiselnahme im Gefängnis geworden war. Darüber hat sie ein Buch geschrieben: Sie wurde mehrere Stunden gequält und gedemütigt bis es endlich gelang, sie zu befreien. Am Ende der Talkrunde wurde gefragt: »Können Sie dem Geiselnehmer verzeihen?« Sie verneinte: Sie kann dem Täter nicht verzeihen, dass er ihre Liebsten zum Weinen gebracht hat.

Zugefügtes Unrecht wiegt schwer. Beleidigungen und Schmerzen, durch andere ausgesprochen oder verursacht, brennen in unserem Inneren. Wenn andere uns Unrecht tun oder unser Recht beschränken, fühlen wir uns als ganze Person abgewertet und verletzt. Es ist nicht von ungefähr, dass die Frage nach dem »Vergeben und verzeihen« gestellt wird – auch in einer öffentlichen Talkshow im Fernsehen. Wir spüren, dass hier ein Schlüssel zur Bewältigung liegt.

Beate Gläfke aus Friedland spricht sich für ein Arbeiten in der Verantwortung vor Gott aus; das bedeutet immer Zuwendung und Ehrlichkeit zum Nächsten. Wie das aussieht, können Sie undefinedhier noch etwas weiterlesen.

 

Tragen wir nicht alle Masken? (Frank Mader)

Ich stehe vor der Türe und lächle. Obwohl mir nicht zum Lachen zumute ist. Denn auf dem Weg zu Bekannten stritt ich mich heftig mit meiner Frau. Das nagt an mir. Das will ich vor unseren Gastgebern aber nicht zeigen. Stattdessen setze ich ein freundliches Lächeln auf und tue, als ob alles in Ordnung ist.

Ja, ich habe eine Rolle gespielt. Die Rolle, als ob in meiner Ehe alles goldig glänzt. Ich trage Masken. Ich tue das, obwohl ich von mir sage, dass ich kein Maskenfreund bin – nicht nur in der närrischen Zeit. Als einen offenen und ehrlichen Menschen beschreibe ich mich. Als einen, der in hohem Maß unabhängig von Meinungen anderer sein kann. Dennoch erwische ich mich beim Masken-Tragen.

Bin ich damit alleine?

Frank Mader aus Heidenheim weiß um die Bejahung durch Gott; sie schenkt Freiheit zu sich zu stehen. Aber warum dann Masken? undefinedHier klicken und noch ein wenig weiterschmökern oder gleich undefinedhier bestellen.

 

Lass dir was entgehen! (Katrin Schneidenbach)

Wie empfinden Sie die Einladung: »Lass dir was entgehen«? Spontan kam mir in den Sinn: Ach, ich würde gern viel mehr unternehmen. Aber die Abende sind oft gefüllt. Die Wochenenden werden durch Arbeit und Kinder-zum-Fußball-begleiten zerpflückt. Mir entgehen schöne Kinofilme und Wochenendbesuche bei Freundinnen. Mir entgehen Stunden in der Sauna und Tage, an denen ich mal ganz allein und nur für mich bin. Das und sicher noch mehr entgeht mir und ich sehe es mit ein wenig Wehmut.

Gleichzeitig weiß ich, dass ich im Alltag selten merke, was mir entgeht – nur in Momenten, in denen ich innehalte. Dabei wird mir zugleich klar, wie viel Freiraum ich in der Gestaltung meiner Arbeit und meines Zeitplanes habe. Ich sehe, wie gern ich mit Menschen und mit Gruppen arbeite. Ich finde es schön, mit Kindern und Erwachsenen auf Freizeiten zu fahren, Orte zu entdecken und anderen nahe zu sein. Mir entgeht nicht nur etwas, ich berge dafür andere Schätze und genieße Freiheiten, die ich nicht missen möchte.

Warum Katrin Schneidenbach aus Lauter Sie trotzdem einlädt auf etwas bewusst zu verzichten, erfahren Sie einen undefinedKlick weiter.

 

Die Taufe verändert unser Leben (Sven Tiesler)

Der Gottesdienst ist zu Ende. Viele unterschiedliche Kirchen und Gemeinden unserer Stadt feierten einen gemeinsamen Tauferinnerungsgottesdienst. Ich wische vorsichtig die Reste des Wassers aus der Schale unseres Taufstocks. Da kommt ein etwa achtjähriges Mädchen mit seiner Mutter auf mich zu. »Ich will nur noch schnell lesen, was da am Rand steht«, sagt es. »Lasset die Kinder zu mir kommen. Mt 10,14«, liest sie laut. »Mt? Was bedeutet das?«

Sie sieht mich fragend an. »Dieser Vers steht im Matthäusevangelium – in der Bibel«, erkläre ich. »Diese Worte hat Jesus zu Menschen gesagt, die den Kindern keinen Platz bei ihm einräumen wollten. Also rückte er die Kinder in die Mitte. Er sprach ihnen die Zugehörigkeit zum Reich Gottes zu. Dann legte er ihnen die Hände auf den Kopf und segnete sie. Die Worte auf diesem Taufstock erinnern uns daran. Wenn wir in unserer Kirche Kinder taufen, dann wird deutlich: Auch die kleinsten Kinder gehören vom Beginn ihres Lebens an zur Kirche, also zur Gemeinschaft der Kinder Gottes – und das sind wir alle hier. Kommen wir auch aus unterschiedlichen Kirchen, so gehören wir durch die Taufe doch zusammen. Darum haben wir uns heute gemeinsam an unsere Taufe erinnert.« – »Ich bin auch getauft«, freut sie sich und schlendert an der Hand ihrer Mutter davon.

Die Taufe zeichnet unser Leben besonders, ist Sven Tiesler aus Cottbus überzeugt. Aus Bibel und Praxis erzählt er. Neugierig? Wir stellen Ihnen die gesamte "für heute" - Ausgabe undefinedhier zur Verfügung. Und um die Ausgabe in der Gemeinde einzusetzen, finden Sie undefinedhier einige Impulse.